Spiegelbild Klub

Passend zum Thema Selbstoptimierung haben sich Simon (Kamera), Theo (Schnitt & Regie) und Susa (Ton) für den Namen „Spiegelbild Klub“ entschieden. Damit sich alle mal in jedem Aufgabenfeld ausprobieren können, haben Sie die Zuständigkeiten innerhalb des Teams aber bewusst noch gar nicht hundertprozentig festgelegt. 

Dank der Tübinale entdecken sie das Thema Selbstoptimierung gerade ganz neu. Trotzdem versuchen auch sie sich in manchen Bereichen des Alltags, wie beim Organisieren täglicher Aufgaben, oder in Sachen Uni,  immer wieder selbst zu optimieren. Wie gut das klappt, ist eine andere Sache – 

Gefahren von Selbstoptimierung sieht das Filmteam nämlich vor allem bei der Entstehung von zu großem Erwartungsdruck oder beim Vergleich mit Anderen. Andauernde Optimierungsversuche könnten sowohl der eigenen Zufriedenheit als auch in extremen Fällen der Gesundheit schaden.

Außerdem sollte man immer darauf aufpassen, den Fokus nicht zu sehr auf sich selbst zu setzen, um Umfeld und nahestehende Personen nicht zu vernachlässigen.

Eine Herausforderung bei den Vorbereitungen zu ihrem Film sehen sie vor allem im Realisieren von ersten Schritten und im Finden von praktischen Ansätzen zu den vielen entwickelten Ideen. Ein Großteil der bisherigen Arbeit in dieser noch anfänglichen Phase zahlt sich meistens nämlich erst später aus. 

Die größten Schwierigkeiten bereitet außerdem natürlich das Arbeiten im Lockdown.

Sowohl die Online-Lehre, als auch die ungewohnten Organisationsabläufe erschweren die dynamische Ideenfindung und praktische Umsetzung des Projekts. Trotzdem wollen die drei aber das Beste aus der Situation machen und freuen sich darauf, ihre Vorstellungen endlich in die Tat umzusetzen. Auch freuen sie sich auf das Sammeln von praktischen Erfahrungen, welche im sonstigen Studium ja oftmals zu kurz kommen können und selbstverständlich hoffen sie auf ein ansehnliches Ergebnis.

 

Im Kurzfilm des Spiegelbild Klubs wird es um eine Protagonistin gehen, die in ihrem Umfeld zwar sehr geschätzt wird und Dinge gut angehen, aber Anerkennung nur schwer begreifen und annehmen kann. Der innere Prozess, den sie im Laufe des Films durchläuft und mit dem sie zu kämpfen hat, soll in Form eines psychiatrischen Gesprächs, das den Film begleitet, beleuchtet werden. Mit dieser Storyline wollen Simon, Theo und Susa auf negative Folgen von zu viel Selbstoptimierung, wie fehlendem Selbstvertrauen oder damit einhergehendes Verhindern von Selbstwirksamkeit, aufmerksam machen.