Das Team ZAM, das wir euch dieses Mal vorstellen wollen besteht aus Zoe (Ton), Amelie (Kamera) und Mia (Regie & Schnitt). Das diesjährige Thema der Tübinale finden die drei besonders optimal, da es ihrer Meinung nach sehr viele Freiheiten und Interpretationsmöglichkeiten für die Konzeption der Filme bietet. Ihr Kurzfilm soll von einem Protagonisten handeln, der eine neue App herunterlädt, welcher er schließlich zu sehr verfällt. Zum Ende hin investiert er zu viel Zeit in die App und darin, sich selbst zu optimieren.

 

Der ständige Druck, bestimmte Ziele erreichen zu müssen, kann für Mia oft anstrengend und ganz schön nervig werden. Amelie sieht Gefahren vor allem in neueren Formen der Selbstoptimierungs Hilfe, wie zum Beispiel in manipulierenden Apps. Sie glaubt, dass der Versuch der Selbstoptimierung hier sehr schnell krankhaft und ungesund werden kann.

 

Auch für ZAM wird der Dreh natürlich durch die besonderen Umstände der Corona Pandemie erschwert. Zum Glück braucht das Team für die Handlung des Films aber nicht sonderlich viele Schauspieler:innen und so sind die drei trotzdem zuversichtlich, dass sie die Herausforderungen des Projektes gut meistern werden. Sie freuen sich schon darauf, kreativ zu werden, sich – wenn auch unter erschwerten Bedingungen – ausprobieren zu können und wollen vor allem eins: Positiv bleiben!