Weiter geht’s mit dem Filmteam Mitla (Nahuatl: “Mitla”, Deutsch: “Ort der Stille”), bestehend aus Rodolfo, der den Schnitt und die Regie übernehmen wird, Carlos, der für die Kamera und Fabrice, der für den Ton zuständig sein wird.  

 

Durch die Vorlesung ist vor allem Rodolfo die Relevanz von Selbstoptimierung in unserem hoch technologisierten Alltag klar geworden. “Ich bin mir Selbstoptimierung jetzt viel bewusster.”, so Rodolfo.  

 

Dieses neu gewonnene Bewusstsein erlaubt auch einen kritischen Blick auf die Selbstoptimierung. Eine übermäßige Fixiertheit auf Selbstoptimierung kann gefährlich werden. Immer sicherzustellen, dass die reale Welt nicht mit der virtuellen Welt verschwimmt, sei das Wichtigste, so das Filmteam Mitla.  

 

Das wollen die Drei auch in ihrem Film behandeln. Smartphone oder Real life? Vor dieses Ultimatum wird der handy – süchtige Protagonist dieses Films gestellt. Als er sich entscheidet, sein geliebtes Smartphone aufzugeben, ändert sich sein Leben drastisch, und das nicht unbedingt zum Guten… 

 

Natürlich ist die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Hygienemaßnahmen, die ein gemeinsames Drehen verbieten, auch an diesem Team nicht spurlos vorbeigegangen . Anstatt sich aber zu beschweren, sieht Rodolfo in der momentan komplizierten Situation eine kreative Challenge. “Wir müssen unsere Kreativität nutzen, um aus dieser schwierigen Lage, mit einem Minimum an Equipment, einen tollen Film zu machen”. Darauf, diese Kreativität, sowie die Umsetzung der Filme der anderen Teams am Tübinale – Abend sehen zu dürfen, sind Carlos, Fabrice und Rodolfo schon besonders gespannt.  

 

Wir freuen uns über diese positive Einstellung und freuen uns noch mehr auf den Film des Teams Mitla!