JS’S Productions – Das sind Jan (Schnitt), Stefan (Ton) und Sven (Kamera), die sich ihren Teamnamen aus den Kürzeln ihrer Vornamen zusammengesetzt haben. Dabei legen sie ganz besonders viel Wert auf die korrekte Aussprache ihrer Wortschöpfung.

Auf die Frage, wo sie sich im Alltag selbst optimieren, fällt den dreien sofort etwas ein. So nutzt Sven beispielsweise eine Tracking-App beim Joggen, die ihm seine Laufleistung anzeigt und so sichtbar macht, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Auch im Studium sieht das Team Möglichkeiten zur Selbstoptimierung, man könne sich zum Beispiel vor einer Prüfung Lernstrategien zurechtlegen, um effektiver zu lernen. Bleibt noch anzumerken, dass ein Teammitglied auch hin und wieder seine Profilbilder mit Photoshop optimiert, aber wir verraten hier jetzt natürlich nicht, wer das ist. 😉

Selbstoptimierung kann dem Team zufolge aber auch ungesunde Züge annehmen, wenn immer nur versucht wird „schöner, schlanker und besser“ zu werden. Schuld daran können unter anderem „Vorbilder“ auf Instagram sein, die eine perfekte und makellose Scheinwelt vortäuschen.

Durch die Corona-Pandemie sehen sich die drei im Dreh ihres Kurzfilms mit einer schwierigeren Planung konfrontiert. Da sie sich nicht mal eben in der Uni über den Weg laufen und spontan absprechen können, muss alles digital geklärt werden. Dennoch hat sich das Team zumindest auf einen vorläufigen Fahrplan einigen können: Ihr Schlüssel zum Erfolg soll eine minimalistische Einplanung von Darsteller:innen im Film selbst sein. Aber auch Flexibilität ist wichtig, um auch spontan umplanen zu können.

Trotz allem hoffen die drei auf eine Tübinale in Präsenz, um das Feedback der Zuschauer:innen auf die eigene Arbeit zu sehen. Den fertigen Film anschauen zu können, wird für das Team ebenfalls ein besonderer Moment sein, den Jan jetzt schon scherzhaft als „eigenes, kleines Baby“ beschreibt.

Bis es soweit ist, verrät uns JS’S Productions hier schon mal exklusiv, was wir im Film erwarten dürfen. Es geht um einen nichtsahnenden Jogger, der im Wald niedergeschlagen wird. Wenig später kommt er wieder zu sich und weiß nicht, dass er jetzt Teil eines Experiments ist. Ein Professor möchte herausfinden, wie der Proband sich ohne technische Geräte zurechtfinden wird. Denn letztere werden mit einem Störsender blockiert, Handy und Smartwatch sind für den Jogger jetzt völlig nutzlos. Das bedeutet eigenständiges Denken und Handeln, ohne technische Optimierungsmöglichkeiten. Dazu kommt noch, dass das Geschehen in einer Live-Sendung übertragen wird und die Zuschauer:innen des Experiments sich zusätzliche Gefahren für ihn überlegen. Wie das ausgeht? Wir dürfen gespannt sein!