Das nächste Filmteam, das wir euch gerne vorstellen würden, ist Dicher & Dürüm. Etwas anders, als die restlichen Filmemacher:innen der Tübinale 2021, besteht dieses Filmteam mit Till, Marta und Sebastian aus drei Rhetoriker:innen. Medienwissenschaft ist für Sebastian und Till nur das Nebenfach, Martha studiert es gar nicht. Dennoch haben die drei ihren Weg zur Tübinale gefunden, und freuen sich nun mit Till an der Kamera, Sebastian an Schnitt und Regie und Martha am Ton endlich loszulegen.   

 

Bloß nicht zu viel des Guten  

In ihrem Film soll es um eine Leichtathletin gehen, die ihren Sport trotz einer Verletzung weiterhin betreibt. Sie nimmt Schmerzmittel, um so nicht nur ihrem eigenen Leistungsdruck, sondern auch dem in ihrem Umfeld standhalten zu können.  

 

Mit diesem Film will das Team Dicher & Dürüm auf jeden Fall eines zeigen: Wer es zu weit treibt und “zu viel des Guten” meint, wie Till sagt, bringt sich selbst und seine/ihre Gesundheit in Gefahr.  

 

Genau das seien nämlich die Tücken des Selbstoptimierungswahns. Nichtsdestotrotz sind die drei sich sicher – um sich selbst im Alltag zu optimieren, reichen oft Kleinigkeiten schon vollkommen aus. Laut Till sollte man die Selbstoptimierung nicht zu wichtig nehmen und auf kleine Verbesserungen setzen. So können zum Beispiel das Achten auf eine gesunde Ernährung, ein Verzicht auf Fleisch, oder ein gesunder Schlafrhythmus schon Einiges ausmachen, meint Sebastian. Auch das Meditieren oder andere Routinen im Alltag können, laut Martha, zu einem optimierten Selbst beitragen. 

 

“Eine Challenge, die uns nicht aufhält” 

Die Mitglieder von Dicher & Dürüm sind trotz der Herausforderungen, die die Corona – Pandemie mit sich bringt, optimistisch. “Das ist eine Challenge für uns, die uns aber nicht aufhält.”, so Till.  

Wir freuen uns auf jeden Fall über so viel Optimismus und Elan in dieser schweren Zeit und sind auf den Film der Rhetoriker:innen schon sehr gespannt!