Welcher Kurzfilm in welcher Kategorie gewinnt, liegt schlussendlich natürlich alleine in den Händen der Juror:innen. Ein fester Bestandteil der Tübinale-Jury ist und bleibt selbstverständlich Prof. Dr. Klaus Sachs Hombach. Als Tübinger Professor für Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten Medieninnovation und Medienwandel (an der Universität Tübingen) leitet er die jährliche studentische Veranstaltung des Instituts im Rahmen der Vorlesung „Medienkonvergenz“ und ist hier als Jurymitglied deshalb überhaupt nicht mehr wegzudenken. Außerdem mit dabei ist wieder Dr. Lukas R. A. Wilde. Er ist Dozent für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und leitet das Seminar, in dessen Rahmen die Tübinale organisiert wird. Mit von der Partie ist zudem die Professorin Dr. Susanne Marschall mit dem Schwerpunkt Audiovisuelle Medien, Film und Fernsehen – auch sie ist eine „alte Häsin“ der Tübinale-Jury. 

Schon bekanntes Mitglied der Jury-Sitzung ist Dominik Kuhn, welcher ebenfalls als Filmexperte direkt aus der Praxis mit dabei ist. Er ist Regisseur und Drehbuchautor in Reutlingen, hat bislang Werbespots, Imagefilme und Musikvideos gedreht und ist vor allem bekannt als der Schwaben-Comedian Dodokay. Sein letztes Projekt als Werberegisseur war ein Werbespot für den Radiosender SWR4 und zurzeit arbeitet er an den zwei Spielfilmprojekten Metal Train und Metalophia

Das fünfte Jury-Mitglied Wiebke Bernd, die dieses Jahr zum ersten Mal dabei ist, leitet die Regie- und Dramaturgieworkshops für die Filmteams der Tübinale. Ob Werbe-Clips, Musikvideos oder Kurzfilme – als Regisseurin hat sie schon über 100 Projekte für Kunden wie Ikea, Volkswagen oder Coca-Cola realisiert und ist für Drehs auf der ganzen Welt unterwegs. Andere Projekte, wie den Arthausfilm Ernesto‘s Island oder die Mini-Serie Slavik betreute sie als Creative Producer. Außerdem unterrichtete sie Regie an der Berliner MetFilm School und gibt weitere Kurse und Workshops wie Experimental Filmmaking oder Directors Craft and Collaboration.

Auch zum ersten Mal dürfen wir dieses Jahr Katja Schmid in unserer Jury willkommen heißen. Katja Schmid begann als Filmemacherin in den DEFA-Studios für Trickfi­lme. Als Kamerafrau, Digital Artist, Editorin und Produzentin hat sie über 50 Film- und Medienproduktionen mitgestaltet. Seit 2004 ist sie als Professorin für Visual Effects und Postproduction im Studiengang Audiovisuelle Medien an der HdM tätig. Für den Dokumentarfi­lm “Aufbruch 89- Dresden” wurde sie mit der Goldenen Taube auf dem Dokumentarfi­lmfestival in Leipzig ausgezeichnet.

Last but not least sind dieses Jahr vier Studierende der Gewinnerteams von 2020 mit am Start. Florian Reichelt; Mitglied des Gewinnerteams Bollywood Bills für die Kategorie „Professionellste Postproduktion“, Kossi Themanou; Mitglied des Gewinnerteams World in Progress für die Kategorie „Stärkstes Thema“, Nicolas von Hauff; Mitglied des Gewinnerteams Brr Brr Productions für den Publikumspreis und Christian Renz als Mitglied des Gewinnerteams Zucker & Zimt für die Kategorie „Bester Film“. Wir dürfen also gespannt sein auf das Urteil dieser bunten Jury – und natürlich ganz besonders auf die diesjährigen Gewinner-Filme!