Der Teamname von Charlotte, Elena und Christian entstand aus einer Debatte ob es nun Zimt und Zucker oder Zucker und Zimt heißt. Christian hat einen guten Blick für das Visuelle, Charlotte behält die Organisation im Blick und Elena ist der Motor, der alles am Laufen hält.

Der Film dieser drei Studenten handelt von starken Gegensätzen – sie personifizieren Algorithmen im Social Media Bereich. Dem Alltag des Protagonisten wird im Film mitsamt seinem Algorithmus gefolgt. Er wird durch diesen speziell auf ihn zugeschnittenen Algorithmus gelenkt, was er bis zum Zusammentreffen mit der Protagonistin nicht hinterfragt. Doch so wie die Weltbilder der beiden Protagonisten unterscheiden sich auch deren Algorithmen. Somit prallen zwei Welten bzw. zwei Filterblasen aufeinander.

Damit stellt das Team die Herausforderungen von Algorithmen spezifisch im Social Media Bereich auf neue Art und Weise dar. Menschen tendieren dazu, sich einseitig zu informieren und zu wenig zu hinterfragen. Meinungsbildung beruhe laut der Gruppe jedoch genau darauf Sachverhalte zu hinterfragen und nicht auf dem blinden Vertrauen im Netz. Jedoch lese man dank Algorithmus meist nur das, was die bereits vorhandene Meinung bestätigt oder das eigene Weltbild bestärke.

Sie sehen eine kompletten Zensur im Netz als schwierig an, denn Menschen sollen kritisch denken und ihre eigene Meinung haben dürfen. Sie sagen, dass jeder seine Meinung frei erforschen und darlegen kann und muss, da jeder die Möglichkeit hat, sich „seine“ Fakten zu besorgen. Dennoch sind sie dafür, dass die eigene Meinung klar gekennzeichnet werden muss, eine Demokratie müsse die Wahrheit aushalten können.