Anna, Daniela und Elisabeth haben sich bei ihrem Teamnamen von der Produktionsfirma „DreamWorks“ inspirieren lassen und diese auf ihr Studentendasein angepasst. Sie haben eine klare Aufgabenverteilung: Elisabeth ist für den Ton zuständig, Daniela für Schnitt und Regie und Anna für die Kamera, den Überblick und die Organisation.

In ihrem Film geht es um die Ambivalenz sozialer Medien. Es geht darum, dass man sich im Internet oft falsch darstellt, als man ist und nicht mehr diskutiert, sondern in Interessengruppen zusammenfindet und somit andere Auffassungen eher aussortiert, als miteinander zu sprechen.

Als Symbol für ihren Film haben sie ein Handy ohne Bildschirm – der Bildschirm in dem man sich sieht (also als eine Art Spiegel) fehlt. Dieses Bild kann man auf das Verhalten in den Sozialen Medien übertragen: Selbstverlust durch Internetnutzung. Eine Herausforderung besteht auch für die Schauspieler, die den Großteil des Drehbuchs über Körpermimik und Gestik darstellen, da diese im Film nicht sprechen. Ihr Film spielt unter dem Motto: „glaube nicht alles, was du siehst.“ 

Dennoch ist das Team der Meinung, dass Meinungsfreiheit eine der wichtigsten Werte unserer Gesellschaft sei und deshalb niemand in seinen Grundrechten eingeschränkt werden dürfe. Viele Leute glauben dem Internet blind und unreflektiert und so könne es auch passieren, dass einzelne Personen durch Fake News bloßgestellt würden. Die Gefahr an Halbwahrheiten bestünde vor allem darin, dass oft die falsche Wahrheit geglaubt wird. So denken sie auch, dass selbst in Fake News ein Funken Wahrheit stecken könnte.