Das Team im Porträt

Schon seit dem ersten Semester fiebern die drei perfekt harmonierenden Bären Pauline, Sam und Senya auf die praktische Erfahrung der Tübinale zu. Entsprechend ambitioniert ist der Plot ihres Films: Eine Firma sammelt Smartphone-Daten zur Terrorismuserkennung: Jeder Nutzer soll so vor Terroranschlägen gewarnt werden. Doch dann wird die Firma von einem Terroristen gehackt – „und dieser Hacker ist ganz schön fies“, sagt Sam verheißungsvoll. Die Gründerin der Firma ist die Protagonistin des Films. Eigentlich war ein männlicher Protagonist geplant, doch eine erfahrene und ausdrucksstarke Darstellerin hat die stillen Bären beim Casting letztlich von sich überzeugt. Und wie organisiert man in Tübingen ein Casting für einen Film? „Wir hängten Flyer im Brechtbau auf und stellten ein Inserat online“, erzählen die drei. „Daraufhin haben ca. zehn Leute bei uns vorgesprochen. Wir haben ihnen vorher einen Ausschnitt aus dem Drehbuch zugeschickt, den sie vorspielen sollten. Dabei haben wir vor allem auf Selbstsicherheit und Auftreten geachtet.“
Das Besondere am Film von SB Productions: „Wir versuchen, einen Spielfilm in fünf Minuten unterzukriegen – es wird also kein klassischer Kurzfilm“, verraten sie. Außerdem dürfen wir uns auf diverse Special Effects und Animationen von Sam freuen, der vom Team aufgrund seiner umfassenden Erfahrung gegen seinen Willen „Animationsbombe“ genannt wird. Auch das Drehbuch hat es in sich: „Wir hatten so viele Ideen, dass wir das Drehbuch fünf oder sechs Mal umgeschrieben haben. Und jedes Mal ist was komplett anderes rausgekommen!“, lachen sie. Bei so hohen Ansprüchen darf das Thema Medienkonvergenz natürlich nicht zu kurz kommen: „Durch Medienkonvergenz wird Terror einfacher gemacht – das wollen wir zeigen“, sagt Pauline. Und fügt hinzu: „Die Tübinale ist eine einmalige Chance, die man nutzen sollte.“ Das sehen wir genauso und freuen uns auf ihren Film!

Das Team stellt sich vor

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