Der Name dieses Filmteams setzt sich aus den Vornamen der Mitglieder zusammen – Jonas, Amelie und Nils. Sie bezeichnen sich selbst als Allrounder und Arbeiten zu gleichen Teilen an allen anstehenden Aufgaben.

Dabei war Jonas für das Schreiben und Ausformulieren des Drehbuches zuständig, Amelie ist die treibende Kraft der Gruppe und Nils ein guter Vorrausdenker.
Sie sagen, ihr Film macht Spaß und regt zum Nachdenken an. Das Ziel ihres Filmes ist es, vor allem Emotionen ohne Dialoge stark und klar rüberzubringen – dies versuchen sie vor allem durch die Kameraführung. Wo aber sieht dieses Team die Gefahren von fake news?

Sie sagen, dass man irgendwann überhaupt nicht mehr weiß, was man glauben kann oder sollte. Deshalb sei es die Aufgabe von jedem, journalistische Arbeit zu leisten und Informationen durch den Vergleich verschiedenster Quellen zusammenzutragen. Darüber wisse aber nicht jeder Bescheid. Fake news polarisieren und hätten einen größeren Andrang als Nachrichten, die einfach langweilig zu scheinen mögen.

Die Frage nach der kompletten Zensur stelle sich gar nicht, da das Internet nicht mehr von der Politik kontrolliert wird, sondern von großen Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle an einem Strang ziehen und alles Ungeprüfte aus dem Internet rausnehmen, sei praktisch unmöglich. Dennoch wird hier ganz klar von einem anderen Punkt gesprochen: Unterhaltung. Diese muss nicht immer echt sein, sie soll entertainen. In ihren Augen wäre das Ziel, sich mehr in das Thema „Internet“ reinzuarbeiten und Konzepte zu entwickeln, wie man fake news in Schach hält. Die Priorität sollte aber trotzdem immer noch die uneingeschränkte Meinungsfreiheit sein.