Nicolas, David und Lars bilden das Filmteam Brr Brr Productions. „Brr Brr“ als das Geräusch des Handys beim Eingang einer Nachricht. Da das Handy bei ihren gemeinsamen Treffen ständig klingelte, entschieden sie sich, dieses Geräusch zu ihrem Teamnamen zu machen.

Lars nimmt die Rolle des Regisseurs ein und verwaltet das Projekt, während David seine Kreativität einbringt und Nicolas sich durch sein kommunikationstechnisches Geschick sowie seine vielen Kontakte in dieses Team einfügt.

Ihren Film könnte man als einen Blick in den Nutzer von sozialen Medien beschreiben. Manche könnten den Film vielleicht als „abgespacetes Kunstprojekt“ abtun, aber der Film hat eine klare Botschaft: Menschen sollten das Internet nicht blind nutzen, sondern ihr Verhalten kritisch hinterfragen. Der Hauptdarsteller des Films ist wie ein Chamäleon: Einerseits verspürt er den Zwang zur Anpassung andererseits auch den zum Wandel.

In ihrem Film werden Menschen gezielt darauf angesprochen, ob sie sich vorstellen könnten, als professioneller Influencer zu leben.

Die Gefahren von fake news im Netz sehen die drei Gruppenmitglieder in der Selbstdarstellung mancher Personen, denn jeder kann sich auf seinen sozialen Medien einschränkungslos so darstellen, wie er möchte.

Das Team ist der Meinung, dass jeder Einzelne von uns sich stets fragen sollte, ob das, was man sieht, tatsächlich der Realität entspricht oder einfach nur inszeniert ist. Das größte Problem bei der Verbreitung von fake news sehen Nicolas, David und Lars in der mangelnden Schulung von Medienkompetenzen, also dem Erlernen des besseren Umgangs mit seinem eigenen Verhalten bezüglich des Internetkonsums und den sozialen Medien.