Aus Hollywood Hills machten Alina, Benny und Florian einfach mal ganz spontan Bollywood Bills. Ihr Film handelt von der ständigen „Connection“, die man in Form des Smartphones immer in der Hosentasche hat und so zu jeder Zeit mit der Außenwelt verbunden ist. 

Sie wollen schauen, ob es möglich ist, ohne soziale Medien durch den Tag, bzw. sogar durch eine Woche zu kommen. Ihr Film sei schwer in ein Genre einzuordnen, da er teilweise geschauspielert, also fiktional ist und der Zuschauer den Film größtenteils aus der Perspektive von Protagonisten erlebe. 

Das Team „Bollywood Bills“ ist der Meinung, dass Fake News politische und gesellschaftliche Hintergründe hätten aber sie könnten auch aus Langeweile entstehen und zwar von Menschen die sich durch Aussagen selbst wichtiger fühlen wollen. Sie sehen Fehlinformationen als generelles Erschwernis im Umgang mit den sozialen Medien. Wenn die Gesellschaft nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden könne, führe dies zwangsläufig zu Problemen in einer demokratischen Gesellschaft. Wenn sich das Team „Bollywood Bills“ zwischen einer völligen Zensur nicht wissenschaftlicher Artikel oder einem Belassen der momentanen Situation entscheiden müssten, würden sie letzteres wählen.

Fake News seien zwar ein großes Problem in der heutigen Gesellschaft, dennoch wäre Zensur der falsche Weg, um diesem entgegenzutreten.

Man solle die Bürger stattdessen informieren und in den Prozess miteinbeziehen. Nur auf diesem Wege könne der fünfte Artikel im GG, die Meinungsfreiheit, gewahrt und geschätzt werden.