Heute haben wir die Ehre, euch ein weiteres Filmteam vorzustellen: Fokus Kijuma! Es besteht aus Kim (Schnitt / Regie), Julia (Ton) und Maria (Kamera). Wer hier gerade genau gelesen hat, konnte vielleicht schon feststellen, dass das Wort „Kijuma“ aus den Vornamen der Mitglieder zusammengestellt wurde. Dazu noch der „Fokus“ als wichtiges Kamera-Utensil und schon stand der Teamname der drei Studierenden fest.

Das Thema „Selbstoptimierung“ der diesjährigen Tübinale ist bei Fokus Kijuma auch im Alltag präsent. So hebt beispielsweise Julia hervor, dass gerade in dieser Zeit, in der wir alle viel zu Hause sind und die Uni nur in Online-Kursen stattfindet, der Erhalt einer gewissen Tagesstruktur besonders wichtig sei. Maria und Kim ergänzen, dass hier auch etwas Sport zum Ausgleich der langen Zeit vor dem Laptop und eine gesunde Ernährung helfen können.

Aber zu viel Selbstoptimierung birgt in den Augen der drei auch Gefahren, wie zum Beispiel das Abstecken von unrealistischen Zielen und Idealen, das durch zu hohe Erwartungen an sich selbst ausgelöst werden kann. So kann der eigentlich sinnvolle Wunsch sich selbst in manchen Bereichen verbessern zu wollen, ganz schnell in ungesunde Extreme umschlagen.

Natürlich schränken die aktuellen Corona-Bedingungen auch dieses Filmteam ein und die drei sehen sich mit einer schwierigeren Planung ihres Projektes konfrontiert. So ist beispielsweise nicht jeder ständig in Tübingen, außerdem sei es kompliziert, überhaupt Szenen filmisch umzusetzen, wenn außer der Kamerafrau Maria nur noch ein:e weitere:r Schauspieler:in im Raum erlaubt ist. Dazu geben die drei zu bedenken, dass sie zuvor erst wenig oder gar keine Erfahrung mit der Erstellung filmischer Projekte sammeln konnten. 

Aber genau darauf, im Studium mal etwas Neues auszuprobieren, freuen sich Kim, Julia und Maria auch und sehen den Dreh ihres Kurzfilms als Herausforderung an. Am meisten gespannt sind sie darauf, sich ihren fertigen Film dann endlich anschauen zu können. 

Zum Abschluss gibt es hier jetzt schon mal einen kleinen Einblick, worauf wir als Zuschauer:innen gespannt sein dürfen. Im Kurzfilm soll es nämlich um eine App gehen, mit der sich die Protagonist:innen selbst optimieren können, sei es durch eine bessere Strukturierung des eigenen Tagesablaufes oder durch das Erreichen von größeren Zielen im Leben. Dabei soll der Film aber auch aufzeigen, dass diese App nicht nur Positives mit sich bringt…